Urlaub am See

Hätte man mir vor 1,5Jahren gesagt, dass ich mal mit einem Pony in den Urlaub fahre, hätte ich wahrscheinlich gelacht. Und nun sitze ich noch etwas aufgeregt im Auto, lächle erleichtert Christiane an, denn Jux ist sicher verstaut im Hänger hinter uns, und wir starten unsere Fahrt ins Lausitzer Seenland. Wir, das sind meine 25 Jahre ältere Freundin Christiane mit ihrer Labrador-Hündin Pretty, meine 12-jährige pferdevirusinfizierte Nichte Aaliyah, meine Xolodame Sansa und mein Wanderpony Jux. Wir sind sicher ein Bild für die Götter.

Mein Plan war es ursprünglich zu wandern und im Zelt und Wanderreitstationen zu nächtigen. Doch in einer Woche käme ich nicht wirklich weit und keine Route konnte mich wirklich fesseln. Die Touren in der Nähe kann ich außerdem auch an einem langen Wochenende wandern.

Dann erzählte mir eine Freundin von Katharina Beyer und ihrer Ranch im schönen Seenland in der Lausitz . Ich stöberte auf ihrer Web und Facebookseite und war sofort verliebt und schrieb ihr eine Whatsapp Nachricht, worauf sie mich anrief. Nach 10 Minuten sehr netten Gespräch buchte ich für Jux einen Paddock für eine Woche. Christiane, ebenfalls begeistert, fand 5 Minuten Fussweg entfernt prompt eine hundefreundliche Ferienwohnung bei Familie Kasper. Meine Nichte war ebenfalls außer sich vor Freude, als ich ihr davon berichtete. Und so war es safe – wir fahren mit Pony & Co in den Urlaub!

Ich war aufgeregt vor dem Start und dem Verladen, aber Jux ging ohne Zögern in den Hänger. Die knapp 80km fahren wir gemütlich. Bei unserer Ankunft auf Katis Ranch werden wir freundlich von ihr und vielen neugierigen Pferdeaugen empfangen. Jux ist schnell aus dem Hänger und sieht sich neugierig um. Wir bekommen Paddock 1 zugewiesen und ich lasse Jux da erst einmal ankommen. Wir hatten vorher kommuniziert und ich hatte die Wahl zwischen ponygeeigneter magerer Wiesenkoppel oder Sand-Paddock mit Unterstand. Da Jux gerne auch mal ein Dach über dem Kopf hat und die Koppel zusätzlich mit Bretterzaun gesichert ist, wählte ich diese. Das Angebot gibt es mit Vollpension oder als Selbstversorger. Da wir viel am Stall sein werden, kümmere ich mich selbst um mein Pony (= Ausmisten, Heu und Wasser auffüllen). Die Ranch liegt direkt am Waldrand, von Seen umgeben und ist eine kleine natürliche Pferdeoase. Offenstallhaltung mit verschieden Koppeln und Padocks, ein Roundpen, eine gemütliche Sitzecke und entspannte, zufriedene Pferde verleihen dem Ganzen eine harmonische Atmosphäre. Jux, der in neuer Umgebung für gewöhnlich an mir klebt und mir eifrig hinterher wiehert, wenn ich auch nur mal das WC benutzen möchte, ist sehr entspannt in seinem Paddock, schaut, beschnuppert alles und begutachtet sein Heu. Er wirkt nach kurzer Zeit bereits angekommen. So fahren wir erst einmal zu unserer Unterkunft. Die Ferienwohnung von Familie Kasper ist gemütlich und sauber. Nach kurzer freundlicher Unterhaltung und Schlüsselübergabe, packen wir aus, versorgen unsere Hunde und trinken gemütlich Kaffee.

Danach gehen wir vereint zurück zum Stall. Jux begrüßt uns freudig und wir schnappen uns den Ponymann und gehen eine gemütliche Runde um den Ziegelteich spazieren. Direkt neben der Ranch gelegen, nur einen Katzensprung über die Straße, lockt der See mit weißem Sandstrand und Ostsee-Feeling. Es ist Sonntag und überraschenderweise nur ein Pärchen am Strand. So können wir direkt mit den Hunden und Pony ans Wasser gehen. Pretty, als waschechter Labrador ist nach einer Sekunde leinelos bis zu den Ohren im Wasser, Aaliyah versucht Sansa zu überzeugen, dass nasse Pfoten nicht dramatisch sind, ich stehe mit ¾ Jeans nach 5 Minuten bis zum Po im Wasser und lache über Jux, welcher wie ein Verrückter mit den Vorderbeinen planscht und sich anschließend am Strand wälzt, und Christiane hält lachend alles auf Kamera fest.

Wir umrunden den großen Teich, den ein schöner Trail umschlängelt, welcher perfekt zum Pferdetraining ist. Nach jeder Biegung offenbart sich uns ein neuer Blick auf das glänzende Nass und wir sind verzaubert von den schönen Farben und der Natur. Es gibt einige Angler am Teich, welche an diversen kleinen Buchten nach Beute fischen. Nach knapp 4 km sind wir am Ausgangspunkt angelangt und da es sehr warm ist, beschließen wir Jux zu versorgen und ihm Ruhe zu gönnen.

Als ich mit meiner Nichte gerade Jux putze und kraule, kommt eilig eine tief dunkle Gewitterfront über den Wald auf uns zu. Man hört es schon gefährlich am Himmel brummeln. Wir packen schnell unsere Sachen zusammen und können uns gerade rechtzeitig in den Hänger flüchten, welcher auf der Ranch geparkt ist und als Jux „Sattelkammer“ dient. Ein Starkregen wie aus Kübeln platzt über uns herein, es donnert und blitzt. Aus den Fenstern des offenen Hängers beobachten wir sicher und trocken das Spektakel und Jux, welcher den Po gegen den Wind hält und stoisch die Dusche erträgt. Robust wie Ponys sind, macht ihm der Regen nichts aus. Ich nehme Sansa auf den Arm und so stehen wir da gute 20 Minuten, reden und eigentlich fehlt uns nur eine Schokolade mit Sahne, um das Ganze abzurunden. Nachdem die Front weiter gezogen ist und die Sonne wieder scheint, leuchtet alles in herrlichen Farben und wir knipsen ein paar Bilder vom herrlichen Anblick. Danach geht’s zurück zur Fewo.

Am frühen Abend mit tiefer Sonne schauen wir noch einmal nach Jux, der nach wie vor entspannt ist. Das beruhigt mich natürlich ungemein und so kann ich mich ebenfalls fallen lassen. Christiane und ich wollen ein kleines „Feierabend-Radler“ mit Blick auf den See trinken und gehen dafür auf eine künstlich angelegte Anhöhe, welche im Winter mit Schnee sicher eine geniale kleine Rodelbahn darstellt. Ganz oben haben wir eine Bank entdeckt. Der Plan ist, Jux grast, wir genießen alle den Ausblick und die Abendsonne. Doch mein Pony denkt anders, die Freude sticht und der kleine Racker galoppiert, quiekend und buckelnd, eine Runde nach der anderen. Zuhause würde ich ihn jetzt in sicherer Umgebung frei laufen und ihn seine 5 Minuten austoben lassen, und ich weiß, das wünscht er sich jetzt, aber das mache ich hier nicht. Das Pony ist „an“ und so vergessen wir die Bank und gehen eine Mini Runde spazieren und lassen anschließend den Abend am Stall ausklingen. Jux grast und beäugt seine neuen Kollegen und wir stoßen auf einen ersten gelungenen Tag an. Prost!

TAG 2

Die nächsten 2 Tage sollen sehr heiß werden und so gehen wir am nächsten Morgen zeitig mit Jux und den Hunden eine kleine Runde durch den Wald spazieren. Meine Nichte kümmert sich hauptsächlich um Sansa, aber übernimmt natürlich streckenweise immer mal wieder das Wanderpony. Aaliyah ist sehr sensibel und fein im Umgang mit Pferden, doch gerade dies nutzt der rote Frechdachs auch gerne aus. Er ist das Typ Pferd, welches immer testet und angebotene Lücken von Unaufmerksamkeit gerne nutzt. So schulen wir gleich die Durchsetzungskraft und Führungsqualitäten meiner Nichte, welche strahlt, wenn das Wanderpony wie ein Engel brav mit ihr läuft und das saftige Grün neben sich ausblendet. Ich bin sehr froh und dankbar die selbe Leidenschaft und Erlebnisse mit Aaliyah teilen zu können.

Nach dem Wald gehen wir wieder an den Badestrand, erneut wenig besucht. Meine Nichte führt Jux und beide gehen direkt ins Wasser. Jux ist im Badeparadies: er planscht, wälzt sich im Wasser, wälzt sich im Sand, um dann wieder in den See zu gehen und von vorne anzufangen. Aaliyah geht mit Jux weiter ins Wasser, er folgt neugierig und eh sich beide versehen, wird es tiefer und sie schwimmen zusammen eine kleine Runde. Mein Herz hüpft während ich meine 2 Lieblinge dabei beobachte. Wir sind alle begeistert und genießen den Moment am See. Die Hunde toben am Strand und Christiane und ich halten unsere Füße ins Wasser.

Am Nachmittag lassen wir Jux ausruhen und gehen an einem der vielen Seen mit Hundestrand baden. Als ich dort ins Wasser gehe, folgt mir nun auch Sansa und schwimmt bis zu mir. Eine Wasserratte ist sie aber definitiv nicht – sie dreht sofort um und schaut mich am Ufer auffordernd an, sie dachte wohl mich retten zu müssen. Den Abend lassen wir wieder auf der Ranch ausklingen und meine Nichte verwöhnt und krault Jux an seinen Lieblingsstellen.

TAG 3

…ist der heißeste Tag der Woche mit über 30 Grad. Aaliyah und ich gehen zeitig mit Jux an den See planschen und eine kleine Runde im Ort spazieren. Danach fahren wir mit den Hunden an den Senftenberger See baden. Kati schickt mit gegen Mittag Stallpost via Whatsapp: Jux liegt ausgestreckt und schlafend mitten im Paddock. Am 3 Tag in neuer Umgebung mit Kids-Tagescamp auf dem Hof – ich bin begeistert! Mein Pony ist vollends angekommen und fühlt sich sichtlich wohl auf Katis wunderschöner Ranch.

Als wir spät vom Baden zurück sind, gehe ich alleine zu Jux, denn meine Reisegefährten sind alle k.o. Es hat bereits abgekühlt und Jux ist frisch und munter. Wir gehen eine kleine Runde durch den Wald und joggen einen Teil davon. Ich wähle einen neuen Weg und so kommen wir auf ein Stoppelfeld, über das und den Wald Hinweg uns die untergehende Sonne anstrahlt. Ich lasse Jux hier am Rand grasen und genieße die Stille und das Licht.

Den Rest des Weges gehen wir entspannt zurück. Im Stall angekommen, gibt mir Julia, eine total nette Pferdebesitzerin, Tipps zu lokalen Wanderwegen und sehenswerten Orten. Sie ist so lieb und sendet mir ihre getrackten Routen, so das ich die Strecken direkt kopieren kann und weiß, was uns erwartet. Local Guides wie Julia sind gold wert.

Da morgen der kühlste Tag der Woche werden soll, werden wir morgen gleich die längste Strecke unseres Urlaubs wandern und gleichzeitig Kilometer für Mut zur Strecke sammeln.

TAG 4

Da Pretty Herzkrank ist, geht Christiane heute alleine gemütlich an einen neuen auserwählten Hundestrand baden. Aaliyah und ich ziehen also zu Zweit in tierischer Begleitung los. Jux trägt seine Wanderpacktaschen mit ausreichend Wasser und unserem Proviant. Der Weg führt anfangs durch den Wald an der Ranch, dann über Feldwege, ein Stück an der Straße entlang, über Bahnschienen und wieder über Feldwege zurück in den Wald. Es ist leicht bewölkt und gutes Wanderwetter. Wir reden viel, Sansa und Jux laufen motiviert und brav mit und hier und da machen wir Halt zum Trinken und Fotos knipsen.

Rechts von uns taucht mitten im Wald eine alte Kaserne auf (denken wir zumindest). Wir laufen vorbei an hohen verfallenden und mit Graffiti besprühten Mauern, mit Wachtürmen und teilweise noch befestigtem Stacheldraht. Der Wald links von uns ist an manchen Abschnitten ebenfalls noch mit rostigem Stacheldraht eingezäunt, was wir unmöglich finden – als potentielle Verletzungsquelle für Wildtiere und Passanten. Nach einem Stück kommen wir an einen Eingang mit offenen Tor vorbei und wir erhaschen einen kurzen Blick auf diesen Lost Place – offensichtlich aus dem 2.Weltkrieg. Meine Nichte ist ganz Ohr und beeindruckt und erdrückt von diesem Stück dunkler Geschichte.

Weiter durch den Wald laufen wir direkt auf die Kriegsgräberstätte Nardt zu. Auf einer großen Wiese mitten im Wald reiht ein Grabstein an den anderen. Dies verleiht der Ruhestätte etwas amerikanisches. Ich laufe mit Jux und Sansa durch die Reihen und lese die lange Liste an Namen auf den Steinen. Am anderen Ende der Anlage steht ein großes Kreuz und eine Gedenktafel, welche wir interessiert lesen. Die vermeintliche Kaserne war das Gefangenenlager Elsterhorst, in dem etliche Menschen verschiedener Herkunft Leid erfuhren und den Tod fanden. Meine Nicht wirkt überwältigt von so viel Grausamkeit in einer so schönen Gegend und ich beantworte geduldig alle Fragen zum 2.Weltkrieg. Es scheint alles unvorstellbar, wo doch jeder Mensch im Grunde nach einem erfüllten und friedvollen Leben strebt. Wir ziehen schon bald weiter und lassen diesen geschichtsträchtigen Fleck zurück.

Schon ein kurzes Stück weiter erwartet uns das nächste Abenteuer – ein Flugplatz. Das dieser auf der Route liegt, wusste ich, aber wir müssen direkt an der Landebahn vorbei und die ist im vollen Betrieb! Segelflugzeuge starten und landen im Minutentakt. Jux prustet und wird schon von Weitem unruhig. Aber Jux der Gelassenheitsprofi lässt sich auch hier kontrollieren und mit ein paar Volten und Vorwärtsdrang bewältigen wir die Strecke recht gut. Mein Vorteil ist, das Jux generell an mir klebt, sich stark an mir orientiert und in Schreckmomenten auch zu mir gerannt kommt. Das heißt, wenn ich entspannt bin, dann ist es auch im Regelfall mein Wanderpony.

Erst vor uns, dann direkt neben uns und am Ende über unseren Köpfen hinweg, starten und landen die Flugzeuge. Was für ein Spektakel! Meine Nichte ist begeistert, fotografiert und filmt fleißig. Am Ende können wir sogar stehen bleiben und noch einen Moment in Ruhe zuschauen.

Das letzte Stück des Weges führt wieder durch den Wald. Wir machen wieder eine Pause und schnabulieren die letzten Vorräte der Packtaschen. Es ist jetzt früher Nachmittag, die Sonne scheint nun gnadenlos und wir möchten einfach nur noch eins – am See bei der Ranch ankommen, uns von allem befreien und baden. Ich bete innerlich für einen leicht besuchten Strand.

Endlich am See angekommen – nach 12,5km in 4,5 Stunden, treffen wir auf Katharina mit ihren Ferienkids, welche quietschvergnügt im Wasser planschen. Wir befreien Jux von seinen Taschen und geben uns der herrlichen Abkühlung hin. Jux trinkt ausgiebig, planscht kurz mit den Vorderbeinen und steht dann erst einmal bauchtief im Wasser und genießt.

Dann gibt es kein Halten mehr, der Labrador in ihm kommt zum Vorschein und wir schwimmen gemeinsam im See. Ein kleiner Traum geht in Erfüllung und dieser Moment wird eines meiner unvergesslichen Highlights. Wir umkreisen die Kids im Wasser, die von der Wasserratte auf Hufen begeistert sind und es folgt ein wilder Wechsel von Baden und Wälzen. Jux ist im Wahn und hat sichtlich Spaß. Sansa tobt am Strand und meine Nichte ist ebenfalls voll in ihrem Element.

So verbringen wir eine Stunde, bis Jux zur Ranch gehen möchte. Wir folgen Kati und den Kids mit nassen Sachen und versorgen Jux in seinem Paddock. Wir sind alle müde, aber glücklich und zufrieden. Wie gern hätte ich einen See bei uns Zuhause! Christiane gesellt sich zu uns und wir gehen dann zurück zum Strand, entspannen gemeinsam auf der Decke und tauschen uns über unsere Erlebnisse aus.

TAG 5

Heute kommt uns mein Partner Phil mit unseren anderen 2 Hunden Emma & Milow besuchen. Wir wollen alle gemeinsam zur sagenumwobenen Krabat-Mühle wandern. Die Krabat-Sage handelt von einem normal sterblichen Jungen der Region, welcher in dieser Mühle Zauberkräfte erlangte und diese überwiegend zu guten Zwecken einsetzte. Die Geschichten und Erzählungen sind wunderschön und fantasievoll. Sie begeistern Klein und Groß. Krabat bewegte sich im Raum zwischen Hoyerswerda und der Oberlausitz und es gibt verschiedene alte Schriften, die seine Existenz belegen. Die Mühle selbst ist ein Nachbau der Originalen, da diese im Jahr 1868 vollständig abbrannte. Es gibt sogar einen Film über Krabat mit gleichen Namen, mit Schauspielern wie Daniel Brühl in der Besetzung.

Wir sind alle neugierig und so starten wir gut gelaunt die kleine Wanderung durch den Wald zur nahe gelegenen Mühle. Jux ist mit am Start und ich bin guter Dinge, das er passieren darf.

Schon bald an der Krabat-Mühle Schwarzkollm angekommen, dürfen wir komplett in die Anlage eintreten. Während meine Nichte und Phil die Mühle erkunden, warten Christiane und ich mit den Tieren im Schatten. Auf dem Erlebnishof gibt es einen Rundweg mit vielen Tafeln und Interaktionen, die die Geschichte des Zauberlehrlings Krabat beschreiben. Enge Wege, Brücken, Passagen, viele Menschen, Kinder und andere Hunde – für Jux alles kein Problem. Er folgt mir brav, ruhig und gelassen. Ich bin mal wieder stolz auf den Ponymann, denn ich kann ihn für jede Aktivität begeistern! Sein Motto scheint das Selbe zu sein, wie das meiner Hunde – Hauptsache dabei!

Nach einem Erfrischungsgetränk, wandern wir gemütlich zurück, gönnen Jux den Rest des Tages Ruhe und gehen am Geierswalder See baden.

TAG 6 + 7

Unser letzter Tag – Morgen geht es zurück nach Hause. Da es die Tage mit über 30 Grad wieder sehr warm wird, wollen wir morgen Vormittag schon starten, damit wir nicht in die Mittagshitze kommen. Wir verbringen den heutigen Morgen am Stall und plaudern mit Katharina, welche uns zum Schluss noch ein kleines Bade-Leckerli beschert. Eine kleine Wanderung entfernt liegt der Grüne See mit kleinem Strand und herrlicher farbenfroher Kulisse.

Wir folgen der Wegbeschreibung und können unseren Augen kaum trauen, der kleine See mit seinen Farben ist einfach wunderschön. Wir genießen den Moment, machen Fotos, werfe Stöcke für die Hunde und auch Jux tobt sich wieder aus. Diese Location ist ein kleines Highlight und ein fabelhafter Abschluss für unseren Urlaub mit Pony. Wir sitzen am kleinen grünen See mit unseren Fellnasen und beschließen – nächstes Jahr kommen wir wieder! Es gibt noch viele Routen, Seen und Orte die wir erkunden möchten. Auch die Fahrräder möchten wir das nächste mal mitnehmen, einen kleinen Wanderritt machen und einfach mehr Zeit hier verbringen. Wie schön doch Sachsen ist und wie nah gelegen wir Erholung in der Natur finden können.

Die Heimreise erfolgt unproblematisch und Jux wird freudig wiehernd von seinen Stallkollegen begrüßt. Was würde ich geben, um Jux Erzählungen nun zu lauschen, denn er hat sicher eine Menge zu berichten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.